Referatstipp: Kleider machen Leute

Weil man auch Verantwortung trägt

Mode spielt in unserem Leben eine große Rolle. Mit unseren Klamotten halten wir uns nicht nur warm und bedeckt, wir können damit auch einen gewissen Stil ausdrücken. Aber mehr noch: Mit der Wahl unserer Kleidung können wir auch Gutes tun und im besten Fall die Umwelt und unsere Mitmenschen schonen. In der März-Ausgabe beleuchtet das TOPIC in einer ausführlichen Themenstrecke verschiedene Aspekte, die Mode mit sich bringt. Für dich ist da sicher auch „Stoff“ für das eine oder spannende Referat dabei.

Es gibt eigentlich so gut wie keinen Kleiderschrank, in dem sich nicht zumindest ein Stück aus Baumwolle befindet. Der feinfasrige Stoff stammt von den Baumwollpflanzen, die auf Feldern in tropischen und subtropischen Gegenden angebaut werden. Für die Herstellung von dem sogenannten „weißen Gold“, das aus der reifen Baumwollkapsel springt, werden die Bauern aber oft ausgebeutet. Außerdem werden in vielen Gegenden auch Kinder zur Ernte verpflichtet.

Genauere Einblicke in die Baumwollernte erfährst du in diesem Galileo-Video: Ein Reporter hat dabei zwei Tage auf einer Plantage in Tansania gearbeitet und am eigenen Leib erfahren, wie hart dieser Job ist.
In Burkina Faso (Afrika) arbeiten 250 000 Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren auf Baumwollfeldern. Das Video von Solidar Suisse gibt Einblicke in das Leben dieser Kinder, die um eine unbeschwerte Kindheit gebracht werden.

Fairness kommt nicht aus der Mode

Wenn du keine Klamotten tragen willst, an denen Ausbeutung und Kinderarbeit haften, dann kannst du beim Einkauf auf fair gehandelte Baumwolle achten. Kleidungsstücke, die das Fair-Trade-Zeichen tragen, zeigen dir, dass die Bauern bei der Ernte ordentlich bezahlt wurden und auch keine Kinderhände zum Einsatz gekommen sind.

Eine gute Orientierung beim vernünftigen Kauf von Baumwollkleidung gibt auch das unabhängige Siegel „GOTS“ (Global Organic Textile Standard). Mehr dazu erfährst du in diesem Artikel.

Aber es muss nicht immer Baumwolle sein. Mittlerweile gibt es auch viele Kleidungsstücke, die aus Hanffasern hergestellt werden, die von der Hanfpflanze stammen. Diese brauchen viel weniger Wasser als Baumwollpflanzen und sind außerdem nicht so anfällig auf Schädlinge.

In diesem Video erfährst du noch mehr über die Hanfpflanze, die schon in früheren Zeiten oft zur Kleidungsherstellung verwendet wurde, dann aber in Vergessenheit geriet.

Kleider machen Leute glücklich

Im TOPIC-Artikel „Was Mode mit uns macht“ dürfen Laurin, Fiona, Max und Liara aus ihrem ganz persönlichen Mode-Nähkästchen plaudern und von ihren Lieblings-Kleiderstücken erzählen. Liara entpuppt sich dabei als geschickte Schneiderin, die sich ihre Klamotten am liebsten selber macht. Außerdem ist sie – wie Laurin – ein Fan von Second-Hand-Mode, die nicht nur günstig ist, sondern auch die Umwelt schont.

Mehr zu den Vorteilen von Second-Hand-Klamotten erfährst du in diesem Video von der Österreichischen Umweltberatung.

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TOPIC Dezember 2020, S. 8, 9

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