Referatstipp: Mobbing

Mobbing geht alle etwas an

Viele Kinder und Jugendliche werden in und außerhalb der Klasse gemobbt. Sprich: Sie werden von Mitschülerinnen und Mitschülern beschimpft, ausgegrenzt und oft sogar körperlich attackiert. Die Wunden, die dabei entstehen, verheilen oft viele Jahre nicht. In seiner Mai-Ausgabe beschäftigt sich das TOPIC intensiv mit dem Thema „Mobbing“, das Gift für eine Gemeinschaft ist, aber von einer gut funktionierenden Gemeinschaft auch verhindert werden kann. Womöglich gibt unsere Themenstrecke dir ja auch den Anstoß für ein spannendes Referat.

Hans-Peter Schume arbeitet schon seit 25 Jahren mit Kindern und Jugendlichen zusammen und besucht regelmäßig Schulen, um dort über Mobbing-Mechanismen zu informieren. Außerdem zeigt er auf, wie systematische Ausgrenzungen verhindert werden können. Der Mobbing-Experte, der bei der Landespolizeidirektion Steiermark tätig ist, wurde als Kind übrigens selbst gemobbt. Aus der Opfer-Ecke ist er damals mit Hilfe seiner Freunde gekommen.
Diese Dokumentation von Alpha zeigt dir, welche fatalen Folgen „Mobbing“ haben kann.

Aber wo genau fängt Mobbing eigentlich an? Was tut man als Opfer? Wie reagiert man als Beobachterin oder Beobachter? Im TOPIC-Interview beantwortet Hans-Peter Schume all diese Fragen. Hier findest du auch ein Video, in dem der Mobbing-Experte bei seiner Aufklärungsarbeit im Klassenzimmer gezeigt wird:

Das Wort „Mobbing“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „belästigen“ oder „anpöbeln“. Aber der Begriff umfasst noch vieles mehr. Dieser Clip von ZDF-Logo klärt auf.

Ausgrenzung passiert auch im Netz

Im Englischen wird für das systematische Ausgrenzen und die Ausübung von seelischer und körperlicher Gewalt der Begriff „Bullying“ verwendet. Unter dem Hashtag #BullyMe erzählen Betroffene seit 2018 auf Twitter und anderen sozialen Medien, was ihnen widerfahren ist.

Auch SOS-Kinderdorf hat gemeinsam mit „Rat auf Draht“ Betroffene dazu aufgerufen, ihre Erlebnisse zu schildern. Mehr dazu erfährst du hier.

Mobbing-Betroffene werden heutzutage nicht nur in der „echten“ Welt ins Außenseiter-Eck gestellt: Ausgrenzung passiert mittlerweile oft auch auf Kommunikationskanälen wie Instagram, Facebook, Snapchat oder WhatsApp. In diesem Fall spricht man von „Cybermobbing“: Im deutschsprachigen Raum wird dieser Begriff seit 2007 verwendet, untersucht wird dieses Phänomen aber schon seit Ende der 1990er-Jahre.

Auch das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung beschäftigt sich intensiv mit „Cybermobbing“: Unter diesem Link findest du dazu nicht nur einen kurzen Film, sondern wirst auch darüber aufgeklärt, dass „Cybermobbing“ alles andere als ein Kavaliersdelikt ist.

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