Höher, schneller, weiter: Tierische Rekorde

In seiner Juni-Themenstrecke blickt das TOPIC ins Reich der Tiere und nimmt dabei krachlaute Krebse, zierliche Äffchen, bärenstarke Mistkäfer und superschlaue Kakadus unter die Lupe. Doch das sind nicht die einzigen „Supertiere“, die bei uns zum Thema werden. Die Geschichten der animalischen Rekordhalter sollen für dich auch der Anstoß für das eine oder andere spannende Referat sein.

Foto: Norma Cornes/Shutterstock.com

Der Mensch meint ja oft, dass er das schlaueste Lebewesen auf Erden ist. Doch in Sachen Grips stehen ihm auch viele Tiere in nichts nach. So weiß man, dass Schimpansen bereits vor 4300 Jahren Werkzeuge zur Hand nahmen, um Nüsse zu knacken. Auch Krähen brauchen keinen Nussknacker: Vielmehr haben sie herausgefunden, dass sie die Nüsse nur auf die Straßen fallen lassen müssen. Den Rest erledigen dann vorbei fahrende Autos. Hunde wiederum können berechnen, wo ihr Herrchen oder Frauchen das Stöckchen hinwirft, um dann den schnellsten Weg zur „Beute“ zu finden.

Wenn es um Intelligenz geht, ist die Größe des Gehirns nicht immer entscheidend. Blutegel, Seesterne und Krebse setzen beispielsweise intelligente Handlungen, die sie über ihre neuronalen Netzwerke steuern. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung an einzelnen Einheiten, die Informationen verarbeiten.

Mehr zum Thema „Intelligenz im Tierreich“ erfährst du in diesem Beitrag von „Planet Wissen“.

Foto: AndreAnita/Shutterstock.com

Bedrohte Tiere schützen

Der Biologe Christian Pichler setzt sich beim WWF für den Artenschutz in Österreich ein. Im TOPIC-Interview erzählt er davon, was man dafür tun kann, um ehemals ausgestorbene Tierarten wieder in die alte Heimat zurückzuholen. Im Jahr 2000 gab es in Österreich beispielsweise keinen einzigen brütenden Seeadler mehr. Mittlerweile können aber wieder 40 Brutpaare gezählt werden.

Es gibt also Hoffnung – allerdings nur dann, wenn der Mensch sich am Riemen reißt. Natur und Klima müssen geschützt werden.

Was du selbst für den Umweltschutz tun kannst, erfährst du auf der Website des WWF.

Bertie gibt Gas

Am 9. Juli 2014 hat Bertie auf die Tube gedrückt – und 0,28 Meter in der Sekunde zurückgelegt. Was für uns ganz schön lahm klingt, ist für eine Schildkröte rekordverdächtig. Und so hat es Panzerträger Bertie ins Guinness Buch der Rekorde geschafft, wo noch viele weitere tierische Rekorde vermerkt sind.

Hündin Purin kann etwa 14 Bälle pro Minute fangen. Außerdem ist das Beagle-Weibchen eine begabte Skateboarderin, eine talentierte Seilspringerin und auch dazu in der Lage, längere Strecken auf zwei Beinen zu bewältigen.

Hier findest du mehr zu tierischen Rekorden.

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