Demokratie: Du hast die Wahl!

Wir haben Glück: Weil wir in einer Demokratie leben. Und damit in einer Staatsform, in der die Meinung des Volkes zählt und nicht ein Einzelner das Sagen hat. Im September-TOPIC beschäftigen wir uns ausführlich mit „Demokratie“, die schon bei der Wahl des Klassensprechers beginnt. Abgesehen davon ist man nie zu jung, um sich mit dem Thema Politik zu beschäftigen. Denn nur wer weiß, wovon er spricht, kann auch seine Stimme erheben. Vielleicht fällt bei der Auswahl für ein Referats-Thema deine Wahl ja auch auf einen der vielen Aspekte, die Demokratie mit sich bringt.

Foto: Lisa F. Young/Shutterstock.com

Demokratie fängt schon in der Schule an. Die Wahl einer Klassensprecherin oder eines Klassensprechers funktioniert nämlich nach demokratischen Grundsätzen. Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler berechtigt sind, an der Wahl teilzunehmen und jede Stimme den gleichen Einfluss auf den Ausgang der Wahl hat. Wichtig ist auch, dass auf das Wahlgeheimnis geachtet wird: Man muss nicht laut sagen, für wen man stimmt, sondern hat das Recht, seinen Zettel unbeobachtet abzugeben. Damit soll verhindert werden, dass auf einzelne Schülerinnen und Schüler Druck ausgeübt wird, jemanden bestimmten zu wählen.
Der schöne Nebeneffekt: Der Ausgang der Wahl bleibt somit bis zum Schluss spannend. Erst wenn alle Zettel ausgezählt sind, ist dann auch klar, wer die neue Klassensprecherin oder der neue Klassensprecher ist.

Mehr zur Klassensprecher-Wahl erfährst du hier:

www.demokratiewebstatt.at

plattform-politische-bildung.at

Kritische Fragen sind wichtig

Wie informierst du dich? Quellen gibt es hierzulande ja genug: Zeitungen, Fernsehen, Radio und Online-Medien versorgen uns rund um die Uhr mit aktuellen News und Hintergrundberichten. Damit hier keine „Fake News“ – also verfälschte oder falsche Nachrichten – verbreitet werden, sorgen unabhängige Journalistinnen und Journalisten, die ihre Arbeit ernst nehmen. Sie erforschen die Hintergründe von aktuellen Geschichten ganz genau: In der Fachsprache nennt man das Recherche. Außerdem haben sie auch keine Scheu vor kritischen Fragen. Auch dann nicht, wenn sie es mit hochrangigen Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft zu tun.
Aber dürfen sie das? Ja! Sie dürfen und sie müssen es auch. Pressefreiheit gehört zu einer Demokratie dazu. In vielen nicht-demokratischen Ländern ist Pressefreiheit ein Fremdwort und erfahren die Menschen nur das, was die Regierung auch will. Hier müssen Journalistinnen und Journalisten damit rechnen, ins Gefängnis gesperrt zu werden, nur weil sie sich für Wahrheit und Gerechtigkeit einsetzen.

Mehr zum Thema Pressefreiheit erfährst du hier:

www.politik-lexikon.at/pressefreiheit/
 

Am 3. Mai steht der „Internationale Tag der Pressefreiheit“ im Kalender. Mehr dazu erfährst du in diesem Video.

www.youtube.com/watch?v=CgUEB8vYqDo

Foto: Palatinate Stock/Shutterstock.com

Big Brother is watching you

Der britische Schriftsteller George Orwell hat im Jahr 1949 einen Roman veröffentlicht, der damals in die Zukunft blickte. „1984“ heißt sein Werk, in dem die Menschheit in einem Überwachungsstaat leben, in dem sie keine Sekunde aus den Augen gelassen werden. An der Spitze dieses diktatorischen Staates steht der geheimnisvolle „Große Bruder“, der nach dem Motto „Big Brother is watching you“ regiert. Hier sind selbst Gefühle und Gedanken, die vom System abweichen, verboten. Held des Romans ist Winston Smith, der im „Ministerium für Wahrheit“ arbeitet und hier die Vergangenheit so umschreiben muss, dass sie zur Gegenwart passt. Doch irgendwann will er nicht mehr mitspielen. Und begibt sich damit in Gefahr.

Orwells Roman „1984“ ist auch mehr als 70 Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch brandaktuell. Und hat nicht nicht nur die Reihe „Die Tribute von Panem“ beeinflusst, sondern stand auch Pate für die Fernseh-Überwachungsshow „Big Brother“.

In diesem Video wird die Geschichte von „1984“ mit Playmobil-Figuren nacherzählt:

www.youtube.com/watch?v=SanejsIrgSc

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