Referatstipp: Sicher im Web

Das Internet birgt nicht nur Chancen

... sondern auch Gefahren. Eine Welt ohne Internet ist für uns gar nicht mehr vorstellbar. Das World Wide Web ist Teil unseres Lebens geworden: Wir können problemlos Nachrichten verschicken, werden in kürzester Zeit mit News aus aller Herren Länder versorgt und sind – wenn wir wollen – rund um die Uhr mit unseren Mitmenschen vernetzt. Alles super, oder? Nicht ganz: Das Internet steckt auch voller Gefahren, auf die wir in der TOPIC-Themenstrecke vom Februar „Sicher im Web“ hinweisen wollen. Du findest da sicher auch genügend Stoff für ein spannendes Referat.

Foto: Tyler Nottley/Shutterstock.com

Alexa & Co.

Kann es sein, dass bei dir zuhause mehrmals täglich nach einer gewissen „Alexa“ gerufen wird, die dann auch gleich mit Rat und Tat parat steht? Die Sprachassistentin vom Unternehmen Amazon „wohnt“ in einem Lautsprecher namens Echo, den sich viele Menschen daheim im Wohnzimmer, in der Küche oder auch im Schlafzimmer aufstellen. „Alexa“ haust also mittendrin in unserer Privatsphäre, von wo aus sie uns Auskünfte über die Wetterlage gibt oder auch einen Musikwunsch erfüllt. Doch diese virtuelle Mitbewohnerin ist nicht nur ein harmloses Sprachprogramm: Im Jahr 2019 kam heraus, dass „Alexa“ unbemerkt persönliche Gespräche aufgenommen hat. Doch nicht nur „Alexa“ hört mit gespitzten Ohren zu. Auch andere Sprachassistenten wie „Siri“ von Apple oder „Google Assistant“ von Google sind an unseren privaten Plaudereien und persönlichen Daten interessiert. Was davon gespeichert oder weiter gegeben wird, ist unklar. Trotzdem lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob man die lauschenden Lautsprecher wirklich braucht.

Mehr zu den lauschfreudigen Sprachassistenten erfährst du in diesem Video von ZDF-Logo.
Weitere Infos zu Alexa, Siri und Co. findest du HIER.

Foto: Tierney/stock.adobe.com

Betrugsfallen beim Online-Shopping

Bedingt durch die Corona-Pandemie und die daran geknüpften Lockdowns hat das Online-Shopping in den vergangenen Monaten noch mehr an Bedeutung gewonnen. Da die meisten Geschäfte über Wochen hinweg geschlossen waren, konnte man bestimmte Waren ja tatsächlich nur über einen Einkauf im Internet bekommen. Das hat aber auch viele Betrüger aktiv werden lassen: Im Netz sind immer mehr Fake-Shops – also falsche Geschäfte – aufgetaucht, die nach erfolgter Zahlung mangelhafte Ware ausgeliefert haben. Oder noch schlimmer: Gar nichts!

Das Ö1-Kundenmagazin „Help“ hat sich die Betrügermaschen genauer angeschaut und informiert in diesem Artikel, wie man verhindern kann, in die Fake-Shop-Falle zu tappen.
HIER kommst du zur Seite „Watchlist Internet“, die dabei hilft, Internet-Betrügerinnen-Betrügern nicht auf den Leim zu gehen.

Foto: Pixel-Shot/stock.adobe.com

Schutz gegen Cybergrooming

Das Internet ist ein grenzenloser Raum, in dem man problemlos neue Freundschaften schließen kann. Doch hinter so manchem harmlos wirkenden Profil verstecken sich Erwachsene, die Kinder und Jugendliche sexuell belästigen wollen. Im TOPIC-Interview erklärt die Kinderrechtsexpertin Katrin Grabner, wie man sich gegen das sogenannte „Cybergrooming“ schützen kann. Dabei hilfreich ist unter anderem das Projekt „#besafeonline“, das von SOS-Kinderdorf, Rat auf Draht und  Saferinternet.at auf die Beine gestellt wurde. Kinder und Jugendliche sollen dabei lernen, sicher mit digitalen Medien umzugehen und sich vor sexueller Gewalt im Internet zu schützen.

Mehr Informationen und Tipps findest du unter folgenden Links:
www.sos-kinderdorf.at/besafeonline
www.saferinternet.at
www.rataufdraht.at

Das Thema „Cybergrooming“ wird auch in diesem Video behandelt.Videoquelle: JMSHessen/Youtube.com

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