
VERNETZT – April 2026
Vapes: Bunt und ungesund
Während die Zahl an Zigarettenraucher*innen abnimmt, werden E-Zigaretten – sogenannte Vapes – immer beliebter. Dabei ist das Dampfen nicht nur schlecht für die Gesundheit, sondern auch schädlich für die Umwelt.

Autorin: Sabine Steigenberger
Sie sind knallbunt und manche schmecken nach Mango, Erdbeere oder Cola: E-Zigaretten, auch Vapes genannt. In sozialen Medien werben einige Influencer*innen dafür und zeigen, wie sie riesige Dampfwolken in die Luft pusten oder neue Geschmacksrichtungen testen. Das wirkt cool und harmlos – ist es aber nicht.
Was ist Vapen überhaupt?
Beim Vapen benutzt man eine elektronische Zigarette, die eine Flüssigkeit – das sogenannte Liquid – erhitzt. Das passiert durch eine Heizspirale, die im Gerät eingebaut ist. Dabei entsteht Dampf, den man einatmet. Das Liquid gibt es in vielen Geschmacksrichtungen und manchmal ist auch Nikotin enthalten.
E-Zigaretten sehen modern aus und riechen gut – das macht sie für Jugendliche besonders attraktiv. Doch auch wenn kein Tabak verbrannt wird, sind sie nicht harmlos: Im Dampf können Chemikalien stecken, die Lunge und Körper schädigen. Und wenn Nikotin enthalten ist, können sie schnell süchtig machen.
Verbotene Werbung
Manche Influencer*innen zeigen Vapes in ihren Videos oder Fotos. Sie sagen zwar nicht direkt „Kauf das!“, machen aber trotzdem indirekt Werbung, ohne diese zu kennzeichnen. In Österreich ist das verboten: Laut Tabak- und Nichtraucherschutzgesetz darf im Internet oder in sozialen Medien nicht für E-Zigaretten geworben werden. Außerdem dürfen E-Zigaretten und Liquids erst ab 18 Jahren gekauft und verwendet werden.
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Schlecht für die Umwelt
Vie*e Einweg-Vape* lan*en nach kur*er Zeit im M*ll, o*wohl sie *kkus und elektronische Bau*eile entha*ten. Diese gehören e*gentlich in den Sonderm*ll, nicht in den Rest*üll. *uch die Prod*ktion der Ger*te verbraucht vie* Energie und er*eugt unnötigen Ab*all.
Stark ohne Dampf
Vapes mögen bunt und trendig wirken – doch sie sind schädlich für Körper, Umwelt und Geldbörse. Wirklich cool ist, wer durchblickt und sich nicht täuschen lässt. Zum Glück gibt es auch Influencer*innen, die sich gegen das Vapen einsetzen. Unter dem Hashtag #novapes zeigen sie, dass man auch ohne Dampf und Rauch stark und selbstbewusst sein kann.
Vollständiger Text
Schlecht für die Umwelt
Viele Einweg-Vapes landen nach kurzer Zeit im Müll, obwohl sie Akkus und elektronische Bauteile enthalten. Diese gehören eigentlich in den Sondermüll, nicht in den Restmüll. Auch die Produktion der Geräte verbraucht viel Energie und erzeugt unnötigen Abfall.


